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Vereinsgeschichte

1952

DER ANFANG
Auf einem Weiherdamm war die Idee nur ein schemenhafter Gedanke und jetzt, mit dem 50-jährigen Gründungsfest, wird an die Männer gedacht, die im Jahre 1952 in der Brauerei Wirth den Schützenverein ins Leben gerufen haben.
Die Vorstandschaft des neu gegründeten Vereins setzte sich aus dem 1. Vorstand Kon-rad Paulus, 2. Vorstand Andreas Schöbel, Kassier Peter Fischer, 1. Schießwart Philipp Schmidt, 2. Schießwart Jakob Hertel, Vereinsdiener Hermann Schöbel und dem Schriftführer Adolf Voigt zusammen.
In den Anfangsjahren wuchs der Verein auf ca. 40 Mitglieder an und davon waren auch schon zur damaligen Zeit einige als Mannschaften bei den Rundenwettkämpfen aktiv. Der Verein war eine feste Größe im gesellschaftlichen Ortsleben und wuchs langsam aber stetig an.

1973

ERSTER EIGENER SCHIEßRAUM
Ab 1973 kam dann neuer Schwung in das Vereinsleben, denn der Saal der Brauerei Wirth wurde den Anforderungen einfach nicht mehr gerecht. Unter dem 1. Vorstand Günther Paulus mußte eine neue Schießstätte gefunden werden. Der Vereinswirt Hans Wirth stellte einen Teil seiner Garage und der Scheune dem Schützenverein zur Verfügung. Es entstanden schließlich ein Schießraum mit 5 Schießständen und ein separater Aufenthaltsraum, in dem das Vereinsleben jetzt noch intensiver gepflegt werden konnte. Durch den Umbau wurden neue Mitglieder gewonnen und die Jugendarbeit weiter ausgebaut und stark gefördert.

1977

VEREINSJUBILÄUM UND FAHNENWEIHE
Der nächste markante Zeitpunkt im Vereinsleben war 1977 das 25-jährige Vereinsjubiläum. Herausragend für die Vereinsgeschichte wurde dieses Ereignis jedoch erst durch den Kauf einer schmucken Vereinsfahne. Das 25-jährige Gründungsfest sowie die Fahnenweihe wurden in einem angemessenen Rahmen gefeiert, an dem die Öffentlichkeit zahlreich teilnahm. Zur Fahnenbraut wurden Heidi Zitzmann ernannt und die Schützengesellschaft Mühlhausen übernahm die Patenschaft für unseren Schützenverein.
In den folgenden Jahren konnten die sportlichen Ergebnissen durch immer wieder erreichte Aufstiege der gemeldeten Mannschaften gefestigt werden. Zum sportlichen Vereinsleben gehören nach wie vor Pokal-, Oster- und Königsschießen. Gesellschaftliche Aktivitäten wie der Schützenball und die Schützenkerwa wurden über die ganze Zeit hinweg gepflegt und die Bevölkerung herzlich dazu eingeladen. Bei der Schützenkerwa gab und gibt es bis in die heutige Zeit Schlachtschüssel, Frühschoppen, Bürgerschießen und so manche Überraschung für groß und klein. All diese Feste fanden im Hof der Brauerei Wirth stets einen passenden Rahmen.

Die 80er

SPORTLICHE HERAUSFORDERUNGEN
Doch auch im Schießsport machte sich langsam die Leistungsgesellschaft bemerkbar und Steigerungen in den sportlichen Leistungen, durch systematische Ausbildung der Jugend, wurden zunehmend zur Hauptaufgabe. Der Erfolg gab diesem Weg bei der Vereinsarbeit durch die Bezirksmeisterschaft unserer Jugendmannschaft, mit Margit Nitsch, Martin Schwab und Markus Zenkel, recht.
Weitere Jugendliche nahmen an Turnieren und am Oktoberfestschießen erfolgreich teil. Eine Stabilisierung der Leistungen und zusätzlicher Aufschwung wurde durch die Anschaffung neuer, vereinseigener Druckluftwaffen erreicht.
Ende der 80er und Anfang der 90er Jahre war auch dem letzten Schützen klar, dass die Ansprüche an den Schießsport immer höher geschraubt werden, sowohl bei den Waffen und der Ausrüstung als auch die Qualität der Schießanlagen. Die realistische Erkenntnis war eindeutig und einleuchtend zugleich: "Die umgebauten Räumlichkeiten sind nicht mehr ausreichend, das steigende Niveau zu erfüllen".

1989

DAS GROßE ZIEL
Ende 1989 wurde der Gedanke an ein zeitgemäßes, modernes Schützenheim laut und auch sofort erste Überlegungen ins Auge gefasst.
Jedem Verantwortlichen war klar, dass dies ein steiniger und mühsamer Weg wird und gezielte Überzeugungsarbeit erforderlich ist, denn es musste als Basis ein passendes Grundstück gefunden werden.
Die damalige Vorstandschaft unter dem 1. Vorstand Martin Nitsch suchte Anfang der 90er Jahre, letztendlich erfolglos, nach einem geeigneten Grundstück, da immer wieder irgend ein K.O. - Kriterium vorhanden war. Zwischen 1991 bis1996 wurden vielfältige Verhandlungen mit dem TSV Neuhaus geführt und unterschiedlichste Ansatzpunkte diskutiert und in Augenschein genommen, ohne jedoch zu einer Einigung zu führen.
Nach wiederholtem Meinungsaustausch zwischen Landratsamt, Gemeinde und dem Schützenverein wurde Ende 1996 "Am Bucher Weg" für eine Teilfläche eines Ackers einer Nutzungsänderung von den zuständigen Gremien und Behörden zugestimmt.
Die ersten Baupläne nach den Schießstätten- und Zuschussrichtlinien wurden ausgearbeitet. Am 01.11.97 sind die endgültigen Baupläne bei der Gemeinde zur Genehmigung eingereicht.
In der Jahreshauptversammlung am 24.01.98 wurde der Umfang des Bauvorhabens unter der Federführung von Wolfgang Seidel den Mitgliedern vorgestellt und ein Bauausschuss, bestehend aus Georg Niebler, Willi Schmidt, Heinrich Paulus, Martin Nitsch und Wolfgang Seidel gewählt. Endlich, am 24.06.98, ging der Traum in Erfüllung. Die Vereinsvertreter Georg Niebler, Wolfgang Seidel und der Architekt Albert Ruhmann durften in Ansbach von der Regierung Mittelfranken die Genehmigung zum vorzeitigen Baubeginn und die Zusage für eine Förderung aus Staatsmitteln in Empfang nehmen.
Im Juli 1998 war der lang ersehnte 1. Spatenstich und die weiteren Bauabschnitte wurden in großen Schritten mit unglaublichem Enthusiasmus vorangetrieben. Grundsteinlegung 14.08.98, Richtfest 12.12.98, erste Nutzung, bereits ein Jahr nach der Grundsteinlegung, mit einem Schützenfest am 14.08.99 und die Wettkampfrunde 1999/2000 konnte auch schon in der neuen Schießanlage stattfinden. Selbstredend gab es innen im Gebäude und an den Außenanlagen, besonders für die angestrebte "neue" Disziplin Bogenschießen, noch vielfältiges für das Auge des Betrachters zu tun.
Nach der festlichen Einweihung des neuen Schützenheimes richteten sich die Gedanken der "Unermüdlichen" bereits wieder auf die nächsten Aufgaben der näheren Zukunft: "Das 50-jährige Gründungsfest".

2000

ZUKUNFT FEST IM BLICK
Die Jahreshauptversammlung am 12.02.2000 stellte die Weichen mit der Wahl vom Festausschuss aus folgenden Mitgliedern: Katja Trescher, Georg Niebler, Wolfgang Stumpf, Eberhardt Birkner, Willi Schmidt, Martin Nitsch, Peter Seeberger und Wolfgang Seidel. Der Festausschuss erklärte seine Bereitschaft, die Planung und Durchführung des Gründungsfestes zu übernehmen.